Die Eisenwerke Geweke (später Gusstechnik Geweke) bestanden seit 1910. Das Werk meldete im Jahr 2016 Insolvenz an, und dabei schrumpfte die Belegschaft in dem mehr als 100 Jahre alten Stahlunternehmen, in dem es den letzten Hagener Schmelztiegel gab, auf 54 Mitarbeiter und einen Auszubildenden. Die Eisenwerke (ca. 32.000 Quadratmeter) hatten in den vergangenen Jahren nicht mit Massenprodukten am Markt bestehen können, sondern vor allem mit individuell gegossenen Stücken. Gerade in Bereichen, in denen es auf höchste Sicherheit ankommt. In atomaren und konventionellen Kraftwerken, in der Petro-Chemie, auf Schiffen oder in der Erdölförderung.
Doch in den vergangenen Jahren hatte das Unternehmen unter einer allgemein zurück gegangenen Investitionsbereitschaft seiner Kunden gelitten – etwa im Kraftwerksbau oder in der Öl- und Gasförderung.
Trotz intensiver Bemühungen Investoren zu finden, wurden die Eisenwerke im September 2018 letztendlich geschlossen.
Die Stadt hatte den Plan, das Gelände in eine hochwertige Wohnbauentwicklung umzuwandeln. Doch daraus ist bis heute nichts geworden. Die Hallen und Gussformen rotten seit dem vor sich hin.
besucht 26.08.2026